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Elmar Willié (www.elmarwillie.de)

Im Jahre 1940 floh meine Familie vor den Kriegswirren nach Ottweiler, wohin meine Vorfahren aus der „Haute Savoie“ zuwanderten. Dort wurde ich als vierter von fünf Söhnen des Postbeamten Nikolaus Willié und seiner Ehefrau Auguste, einer Textilverkäuferin mitten in den Krieg hineingeboren.

Nach der Saarbrücker Schulzeit, in der ich nicht durch besonderen Fleiß glänzte, folgte eine Lehre und Ausbildung im kaufmännisch-technischen Bereich der Bau-und Möbelbeschläge. Intensive berufliche Weiterbildung, einhergehend mit der Perfektionierung der französischen Sprachkenntnisse ermöglichten es mir, meine berufliche Tätigkeit nach Frankreich und Luxembourg auszuweiten. Mehr als 30 Jahre arbeitete ich für die führenden deutschen Hersteller von Türbeschlägen, wobei auch eigene Designprodukte realisiert und zum Einsatz kamen. Unter anderem die Edelstahl-Türbeschläge der Deutschen Bank in Luxembourg, des Rathauses in Wemmetsweiler (in denkmalgerechter Ausführung), ebenso die Fensterbeschläge der HBK in Saarbrücken. Für das französische Atomkraftwerk „Centrale Nucléaire de Creys-Malville“ entwickelte ich für BBC Mannheim ein „Boîtier de Commande“, ein elektro-mechanisches Sicherheitssystem.

Als erfolgreicher Schüler des berühmten französischen Fechtmeisters Maître François Lamarque wurde ich mit der Mannschaft deutscher Vizemeister im Säbelfechten, war außerdem aktiv und erfolgreich im Säbel-Florett- und Degenfechten und wurde mit unserer Equipe mehrfach Saar-Mannschafts-meister in allen Waffengattungen.

Wie der Sport, so erweckte in mir auch das künstlerische Arbeiten meiner beiden älteren Brüder die Sinne für Kunst und Malerei. Dabei war für mich die umfangreiche häusliche Bibliothek eine Quelle des Wissens.
Der Malerei näherte ich mich in autodidaktischer Weise. Schon im Alter von 20 Jahren entstanden erste Bilder. Kurse im Zeichnen, in Ölmalerei, Holzschnitt, Steinguß, Bronzeguß und Freskenmalerei erweiterten meinen künstlerischen Horizont ebenso wie die Kunstreisen zu den Museen europäischer Städte. Das gemeinsame Arbeiten mit Kollegen im Atelier, Ausstellungen im In-und Ausland sind für mich ein ständiger Wissens- und Erfahrungsaustausch – und Ansporn, weiterhin künstlerisch zu arbeiten.

„Bilder – Träume im Kopf, Leinwand , Pinsel und Farbe, mit Freuden im Herzen nach neuen Bildideen suchen und finden, unerklärbar das Jenseits der Gedanken malen, Ausdruck von Ideen und Sentiments, die aus ihnen einen sichtbaren Traum machen“.

1978 wurde  ich Mitglied  im Malclub-Saar e.V. und war seit 1985 bis 2016 dessen „Primus inter Pares“.

Es macht Spaß kreativ zu sein.

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