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| lb | 3.5.2026 | Mit seiner nächsten Ausstellung begibt sich das Museum St. Arnual auf ein neues Feld: Konkrete Kunst. Hans Jürgen Ospelt aus Riegelsberg zeigt ab 17. Mai Arbeiten, die rechnergestützt geschaffen wurden. Wolfgang Kerkhoff vom Museums-Team sagt dazu: "Als der Begriff der Konkreten Kunst geprägt wurde, gab es noch lange keine Computer, aber es hat sich erwiesen, dass sich diese Art von Kunst mit der Maus genauso gut erzeugen lässt wie mit Stift und Pinsel." Das Ganze habe aber nichts mit KI zu tun, sondern mit menschlicher Kreativität am Bildschirm.

Der Künstler ist studierter Grafikdesigner (Fachhochschule für Design in Trier) und hat seiner Ausstellung den Titel „Konkret Digital“ gegeben. Seit 2003 ist er künstlerisch tätig, seit einigen Jahren freischaffend mit einem Atelier in Riegelsberg. Seine Arbeiten bauen auf mathematisch-geometrischen Grundlagen auf, wobei dem Zusammenspiel von Form und Farbe eine besondere Rolle zukommt. So entsteht eine nur scheinbare Dreidimensionalität mit manchmal verwirrender räumlicher Tiefe.

„Bei der Konkreten Kunst geht es vor allem um das Sehen und Erleben, wie Farben und Formen Emotionen auslösen, ohne etwas zu erzählen“, erklärt Hans Jürgen Ospelt.

Zur Ausstellung gehören zum Teil großformatige Farbausdrucke auf Leinwand. Vernissage ist am Sonntag, 17. Mai. Da dies der Internationale Museumstag ist, hat das ehrenamtlich betriebene Museum in der Augustinerstraße 7, nahe Stiftskirche, von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Um 15 Uhr ist offizielle Ausstellungseröffnung mit einer Einführung, die das Werk von Hans Jürgen Ospelt auch kunsttheoretisch einordnet.

 

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