Anmerkungen zur Daarler Geschichte
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| lb | In unregelmäßiger Folge geben wir die Info-Blätter »Anmerkungen zur Daarler Geschichte« heraus (pdf-Format). Zuletzt erschien: »Ein Fotograf in Farbgedanken. Der St. Arnualer Grafiker und Maler Günter Swiderski«. Zur Downloadliste |
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VOLLES HAUS BEI DER BUCHVORSTELLUNG
| hv | 11.8.2026 | Das Interesse am ersten Saarbrücker Flughafen und am Schicksal des wertvollen Naturraums »Daarler Wiesen« war so groß, dass manche Gäste im Museum St. Arnual stehen mussten.

Präsentation von »Der Airport und die grüne Wiese«, initiiert vom Heimatverein St. Arnual
Die Buchpräsentation von Wolfgang Kerkhoff mit Lesung, Fotoschau und Filmclips brachte auch für Einheimische einige Überraschungseffekte. »Hann ich so gar net gewisst« – das war die Reaktion einer Zuhörerin, die sich selbst gegen das große Ansiedlungsprojekt auf den Daarler Wiesen engagierte. Dort sollte in den 80er-Jahren ein Logistik-Unternehmen mit 2.000 Arbeitsplätzen entstehen, aber letzten Endes setzte sich eine Bürgerinitiative durch, die langen Atem bewies und ihren Slogan »Rettet die Daarler Wiesen« zum Stadtgespräch machte.
Mehr dazu: DER AIRPORT UND DIE GRÜNE WIESE
Ausführlicher Bericht des Saarländischen Rundfunks
Interessant die Anmerkungen des Ortskurators der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Markus Otto, der bei der Veranstaltung noch einmal die unrühmliche Geschichte des zerstörten St. Arnualer Flugzeughangars beleuchtete. Auch sie ist ein Thema des lokalhistorischen kleinen Buches. Es kann zum Preis von 8 Euro im Museum St. Arnual (zu den Öffnungszeiten) oder in der Buchhandlung Zeitlos in der Saargemünder Straße erworben werden.
»KUNST LIVE!« IM MUSEUM ST. ARNUAL

| wk | 2.7.2026 | Die Live-Vorführungen zur Enkaustik-Technik waren gut besucht. Die Künstlerin Karoline Zägel zeigte, wie man mit Wachs und Wärme spektakuläre Fantasielandschaft entstehen lassen kann.
Beim nächsten Termin der Reihe »Kunst live!« geht es um Arbeiten mit Speckstein. Termin: Sonntag, 16. August 2026, ab 15 Uhr im Museum St. Arnual (das an diesem Tag aus organisatorischen Gründen geschlossen ist). Um Anmeldung wird gebeten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Speckstein wird schon seit Jahrtausenden als Grundstoff zu Kult- und Gebrauchsgegenständen verarbeitet. In Kunst und Kunsthandwerk ist das Mineral beliebt, weil es weich und daher auch mit einfachen Werkzeugen wie Schnitzmesser und Feile gut zu formen ist. Auch Anfänger.innen erzielen bei der kreativen Arbeit schnell gute Ergebnisse.
Der Speckstein fühlt sich vor dem Polieren oft fettig an, daher der Name. Er besteht zum großen Teil aus Talk, weshalb er in manchen Gegenden auch Talcusstein genannt wird.
Speckstein in Künstlerqualität gibt es im Baumarkt oder Bastelshop.
Mehr zu »Kunst live!«: ERSTLINGSWERKE LIESSEN STAUNEN
Bei Kaffee und Kuchen wurden Erfahrungen und Tipps für die kreative Arbeit ausgetauscht.
FASZINATION EINES KULTURORTS

Eine idealisierte Darstellung der alten Kettenfabrik. Im Hintergrund ist das Winterbergdenkmal angedeutet. Die Grafik gehörte zum Briefkopf der Firma.
| wk | 10.5.2026 | Das „Wohnprojekt Kettenfabrik“ begann im Mai 1976, also genau vor 50 Jahren. Die ehemalige Industrieanlage aus dem 19. Jahrhundert ist inzwischen jedoch nicht nur ein Wohnprojekt, sondern auch ein Ort, an dem besondere kulturelle Veranstaltungen stattfinden, die über St. Arnual hinaus bekannt und beliebt sind.
AUF DEN SPUREN VON PIET MONDRIAN
| hv | 18.5.2026 | Bis 21. Juni ist die Ausstellung "DigitalKonkret" im Museum St. Arnual zu sehen. Hans Jürgen Ospelt aus Riegelsberg, studierter Grafikdesigner, arbeitet als freischaffender Künstler vor allem am Bildschirm. Dort entstehen – digital – seine komplexen Bilder, die dann erst durch Druckerfarbe auf Leinen materialisiert werden. Bei der Ausstellungseröffnung war an vielen Stellen von der Abgrenzung zur Künstlichen Intelligenz die Rede. Wolfgang Kerkhoff vom Museums-Team, der in die Präsentation einführte, sprach von einer "KI hoch 2", die hier am Werk sei, künstlerische statt künstliche Intelligenz.
Mehr dazu: MIT COMPUTER – JA. MIT KI? Nein!
Ausführlicher Beitrag zur Ausstellung (pdf)

Bei der Ausstellungseröffnung beantwortete Hans Jürgen Ospelt ausführlich Fragen zum Herstellungsprozess für seine Bilder.


