Anmerkungen zur Daarler Geschichte
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| lb | In unregelmäßiger Folge geben wir die Info-Blätter »Anmerkungen zur Daarler Geschichte« heraus (pdf-Format). Zuletzt erschien: »Vom Klang ungespielter Töne. Der St. Arnualer Maler, Grafiker und Fotograf Günter Swiderski«. Zur Downloadliste |
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MUSEUM ST. ARNUAL IST JETZT TEIL DES ARD-NETZWERKS

Matthias und Sabine Zimmermann, Wolfgang Kerkhoff, Karoline Zägel, Thomas Emser (von links).
| hv | 5.10.2026 | Das Museum St. Arnual ist jetzt Teil des Netzwerks »ARD-Content im öffentlichen Raum«. An der Fassade ist ein QR-Code angebracht, über den man einen Hörfunkbeitrag zum Museum und seinem Trägerverein abrufen kann. Der Bezirksbeigeordnete Thomas Emser war dabei, als der Projektpartner SR eine Tafel mit dem Aufdruck übergab.
Der Beitrag von Dagmar Scholle (einer St. Arnualerin) in der Reihe »Tour de Kultur« spiegele hervorragend wider, was in diesem denkmalgeschützten Gebäude an ehrenamtlicher Kulturarbeit geleistet werde, so Emser.
Es sei wichtig, von den Medien bei dieser Arbeit unterstützt zu werden, betonte Wolfgang Kerkhoff vom Museums-Team. Ohne sie sei es schwer, Veranstaltungen wie die »Daarler Geschichtspunkte« einem breiteren Publikum bekanntzumachen.
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SONDERAUSSTELLUNG ZU HEIN BENDER

Hein Bender: Stillleben (1968)
| wk | 6.10.2026 | Das Museum St. Arnual lädt für Sonntag, 25. Oktober, zu einer weiteren Veranstaltung in der Reihe »Daarler Geschichtspunkte« ein. Diesmal geht es um einen der bekanntesten bildenden Künstler des Stadtteils, Hein Bender (1920-1987). In Kooperation mit der Nachlassverwalterin Martina Kostka wird um 11 Uhr im ehemaligen »Kleinen Atelier« in der Saargemünder Straße 197 eine Atelier- und Verkaufsausstellung eröffnet. Diese ist bis 18 Uhr geöffnet. Ein Teil des Erlöses kommt der ehrenamtlichen Kulturarbeit des Heimatvereins zugute.
BILDER AUS DEM NACHLASS: GÜNTER SWIDERSKI
| hv | 13.9.2026 | Bis 11. Oktober ist im Museum St. Arnual die Kunstausstellung »Jenseits der Form« zu sehen. Sie präsentiert Werke aus dem Nachlass von Günter Swiderski (1930-2013). Er hat lange in St. Arnual gelebt und gearbeitet. Malerei studiert hat er an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin.

Dieses Bild steht für »die anderen Seiten« von Günter Swiderski: »Ikon«, 60er-Jahre, Mischtechnik auf Leinwand.
FASZINATION EINES KULTURORTS

Eine idealisierte Darstellung der alten Kettenfabrik. Im Hintergrund ist das Winterbergdenkmal angedeutet. Die Grafik gehörte zum Briefkopf der Firma.
| wk | 10.5.2026 | Das »Wohnprojekt Kettenfabrik« begann im Mai 1976, also genau vor 50 Jahren. Die ehemalige Industrieanlage aus dem 19. Jahrhundert ist inzwischen jedoch nicht nur ein Wohnprojekt, sondern auch ein Ort, an dem besondere kulturelle Veranstaltungen stattfinden, die über St. Arnual hinaus bekannt und beliebt sind.
VOLLES HAUS BEI DER BUCHVORSTELLUNG
| hv | 11.8.2026 | Das Interesse am ersten Saarbrücker Flughafen und am Schicksal des wertvollen Naturraums »Daarler Wiesen« war so groß, dass manche Gäste im Museum St. Arnual stehen mussten.

Präsentation von »Der Airport und die grüne Wiese«, initiiert vom Heimatverein St. Arnual
Die Buchpräsentation von Wolfgang Kerkhoff mit Lesung, Fotoschau und Filmclips brachte auch für Einheimische einige Überraschungseffekte. »Hann ich so gar net gewisst« – das war die Reaktion einer Zuhörerin, die sich selbst gegen das große Ansiedlungsprojekt auf den Daarler Wiesen engagierte. Dort sollte in den 80er-Jahren ein Logistik-Unternehmen mit 2.000 Arbeitsplätzen entstehen, aber letzten Endes setzte sich eine Bürgerinitiative durch, die langen Atem bewies und ihren Slogan »Rettet die Daarler Wiesen« zum Stadtgespräch machte.
Mehr dazu: DER AIRPORT UND DIE GRÜNE WIESE
AUF DEN SPUREN VON PIET MONDRIAN
| hv | 18.5.2026 | Bis 21. Juni ist die Ausstellung »DigitalKonkret« im Museum St. Arnual zu sehen. Hans Jürgen Ospelt aus Riegelsberg, studierter Grafikdesigner, arbeitet als freischaffender Künstler vor allem am Bildschirm. Dort entstehen – digital – seine komplexen Bilder, die dann erst durch Druckerfarbe auf Leinen materialisiert werden. Bei der Ausstellungseröffnung war an vielen Stellen von der Abgrenzung zur Künstlichen Intelligenz die Rede. Wolfgang Kerkhoff vom Museums-Team, der in die Präsentation einführte, sprach von einer »KI hoch 2«, die hier am Werk sei, künstlerische statt künstliche Intelligenz.
Mehr dazu: MIT COMPUTER – JA. MIT KI? Nein!
Ausführlicher Beitrag zur Ausstellung (pdf)

Bei der Ausstellungseröffnung beantwortete Hans Jürgen Ospelt ausführlich Fragen zum Herstellungsprozess für seine Bilder.


