Anmerkungen zur Daarler Geschichte
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| lb | In unregelmäßiger Folge geben wir die Info-Blätter »Anmerkungen zur Daarler Geschichte« heraus (pdf-Format). Zuletzt erschien: »Ein Fotograf in Farbgedanken. Der St. Arnualer Grafiker und Maler Günter Swiderski«. Zur Downloadliste |
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DER AIRPORT UND DIE GRÜNE WIESE

Eine Darstellung des Flughafens von 1932. Öl auf Platte, Signatur: H. John. Im Besitz der Landeshauptstadt, zu sehen im Museum St. Arnual.
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| hv | 6.7.2026 | Auf Initiative des Heimatvereins St. Arnual erscheint in den nächsten Tagen ein schmales Buch mit dem Titel »Der Airport und die grüne Wiese«. |
In dem Band geht es um den ersten Saarbrücker Flughafen in den Daarler Wiesen und das wechselhafte Schicksal dieses besonderen Naturraums, der 2003 Schutzgebiet wurde.
Zusammengefasst hat die Informationen Wolfgang Kerkhoff, 2. Vorsitzender des Heimatvereins. Er konnte dabei auf ausführliches Material des Museums St. Arnual und des Saarbrücker Stadtarchivs sowie der ehemaligen Bürgerinitiative »Rettet die Daarler Wiesen« zurückgreifen.
Die 64-seitige, reich bebilderte Studie ist am 9. August 2026 Thema der Veranstaltungsreihe Reihe »Daarler Geschichtspunkte« im Museum (15 Uhr).
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MUSEUM MACHT SOMMERPAUSE
| lb | 6.7.2026 | Das Museum St. Arnual macht Sommerpause bis 8. August. Am 9. August gibt es eine neue Ausgabe der "Daarler Geschichtspunkte". Dabei geht es diesmal um den ersten Saarbrücker Flughafen und das Schicksal des Naturraums Daarler Wiesen.
DER AIRPORT UND DIE GRÜNE WIESE
Dann werden auch noch einmal die künstlerischen Fotosequenzen von Günter Swiderski (1930-2013) gezeigt. Der Fotograf, Grafiker und Maler hat lange in St. Arnual gelebt und gearbeitet. Er gehört zu den großen Persönlichkeiten der saarländischen Kunstszene. Die Kabinettausstellung weist auf die Swiderski-Präsentation „Jenseits der Form“ hin, die ab September im Museum zu sehen sein wird. Foto: Selbstporträt als Gouache.
Ausführliches zu Günter Swiderski

In den Räumen der Kettenfabrik (Eingang neben Kettenstraße 2) sind am 19. Juli und am 2. August noch Bilder und Dokumente aus der Geschichte der Kettenfabrik zu sehen. In Kooperation mit dem Museum St. Arnual entstand dazu die Broschüre „Ketten, Kunst, Kultur“. Sie beschäftigt sich mit der Geschichte der Nieten- und Kettenfabrik und der Entwicklung zu einem anerkannten Kulturort.
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»KUNST LIVE!« IM MUSEUM ST. ARNUAL

| wk | 2.7.2026 | Die Live-Vorführungen zur Enkaustik-Technik waren gut besucht. Die Künstlerin Karoline Zägel zeigte, wie man mit Wachs und Wärme spektakuläre Fantasielandschaft entstehen lassen kann.
Beim nächsten Termin der Reihe »Kunst live!« geht es um Arbeiten mit Speckstein. Termin: Sonntag, 16. August 2026, ab 15 Uhr im Museum St. Arnual (das an diesem Tag aus organisatorischen Gründen geschlossen ist). Um Anmeldung wird gebeten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Speckstein wird schon seit Jahrtausenden als Grundstoff zu Kult- und Gebrauchsgegenständen verarbeitet. In Kunst und Kunsthandwerk ist das Mineral beliebt, weil es weich und daher auch mit einfachen Werkzeugen wie Schnitzmesser und Feile gut zu formen ist. Auch Anfänger.innen erzielen bei der kreativen Arbeit schnell gute Ergebnisse.
Der Speckstein fühlt sich vor dem Polieren oft fettig an, daher der Name. Er besteht zum großen Teil aus Talk, weshalb er in manchen Gegenden auch Talcusstein genannt wird.
Speckstein in Künstlerqualität gibt es im Baumarkt oder Bastelshop.
Mehr zu »Kunst live!«: ERSTLINGSWERKE LIESSEN STAUNEN
Bei Kaffee und Kuchen wurden Erfahrungen und Tipps für die kreative Arbeit ausgetauscht.
AUF DEN SPUREN VON PIET MONDRIAN
| hv | 18.5.2026 | Bis 21. Juni ist die Ausstellung "DigitalKonkret" im Museum St. Arnual zu sehen. Hans Jürgen Ospelt aus Riegelsberg, studierter Grafikdesigner, arbeitet als freischaffender Künstler vor allem am Bildschirm. Dort entstehen – digital – seine komplexen Bilder, die dann erst durch Druckerfarbe auf Leinen materialisiert werden. Bei der Ausstellungseröffnung war an vielen Stellen von der Abgrenzung zur Künstlichen Intelligenz die Rede. Wolfgang Kerkhoff vom Museums-Team, der in die Präsentation einführte, sprach von einer "KI hoch 2", die hier am Werk sei, künstlerische statt künstliche Intelligenz.
Mehr dazu: MIT COMPUTER – JA. MIT KI? Nein!
Ausführlicher Beitrag zur Ausstellung (pdf)

Bei der Ausstellungseröffnung beantwortete Hans Jürgen Ospelt ausführlich Fragen zum Herstellungsprozess für seine Bilder.
FASZINATION EINES KULTURORTS

Eine idealisierte Darstellung der alten Kettenfabrik. Im Hintergrund ist das Winterbergdenkmal angedeutet. Die Grafik gehörte zum Briefkopf der Firma.
| wk | 10.5.2026 | Das „Wohnprojekt Kettenfabrik“ begann im Mai 1976, also genau vor 50 Jahren. Die ehemalige Industrieanlage aus dem 19. Jahrhundert ist inzwischen jedoch nicht nur ein Wohnprojekt, sondern auch ein Ort, an dem besondere kulturelle Veranstaltungen stattfinden, die über St. Arnual hinaus bekannt und beliebt sind.


