Anmerkungen zur Daarler Geschichte

| lb | In unregelmäßiger Folge geben wir die Info-Blätter "Anmerkungen zur Daarler Geschichte" heraus (pdf-Format). Zuletzt erschien "Standortmarketing trifft Nazi-Propaganda", ein Beitrag zur Zeppelin-Landung 1933. Foto: zeitgenössisches Postkartenmotiv, Sammlung Hartmann. Zur Downloadliste


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| hv | August 2020 | Doppelter  Geburtstag in St. Arnual: Der Heimatverein feiert sein 30-jähriges Vereinsjubiläum. Und zugleich wird das Heimatmuseum St. Arnual 20 Jahre alt. Das wird mit einer Ausstellung gefeiert. Die Exponate geben einen Überblick über vergangene Kunst-, Foto- und historische Ausstellungen, die der Verein im Museum organisierte, über Feste und Vorträge, die die Geschichte und Gegenwart des Stadtteils beleuchtet haben. Auf diese Weise erhalten auch einige lokale Künstler°innen, die ihre Werke im Museum gezeigt haben, nochmals die Möglichkeit, ihre Arbeiten zu präsentieren. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich auch die vom Heimatverein herausgegebenen Heimatbücher, Broschüren und Jahreskalender sowie der Modellbausatz der Stiftskirche. Die Ausstellung mit dem Titel "30 Jahre Heimatverein St. Arnual /20 Jahre Heimatmuseum St. Arnual" ist ab sofort geöffnet.
                                                                                     

Der Heimatverein St. Arnual wurde am 11. Juli 1988 gegründet. Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens im Jahr 1989 konnte das Museum für Heimatgeschichte eingeweiht werden, das im Rahmen seiner Ausstellungen auch lokalen Künstler°innen eine Plattform bietet und die Stadtteilgeschichte beleuchtet und dokumentiert.

Das Gebäude in der Augustinerstraße, das zu den wenigen erhaltenen Stiftshäusern gehört, steht unter Denkmalschutz. Die Museumsräume selbst bestehen aus einem Gewölbekeller mit Haushalt- und Alltagsgegenständen, dem Zwischengeschoss mit dem 1873 erbauten Uhrwerk der Kirchturmuhr der Stiftskirche und dem Erdgeschoss, in dem unter anderem verschiedene Fragmente von den Ausgrabungsarbeiten an der Stiftskirche zu sehen sind. Daneben sind auch Mehrzweckräume entstanden. So können Bildenden Künstler°innen in einem der Ausstellungsräume ihre Werke der Öffentlichkeit vorstellen. Zudem lädt der Verein monatlich zum Museums-Kaffeenachmittag ein und organisiert weitere Veranstaltungen, die das Museumsgebäude zum Treffpunkt für Bewohner°innen und Gäste des Stadtteils machen.